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NGO kritisiert schlechte Qualität der Daten über Agrarsubventionen

Traktor


Die Betreiber der Website farmsubsidy.org (dt. Agrarsubventionen) bemängeln die schlechte Qualität der zu den Agrarsubventionen bereit gestellten Daten, berichtet EurActiv.com. "In der Theorie sind die neuen Transparenzregeln einen exzellentes neues Tool, um zu sehen, wohin ihre Steuergelder geflossen sind", stellen die Wissenschaftler von Farmsubsidy fest. Nur 8 Mitgliedstaaten hätten sich ganz an die Vorgaben der Kommission gehalten. Was die übermittelten Informationsarten anbelangt, wurden 10 Mitgliedstaaten als "clearly in breach of the regulations" sowie weitere acht als "likely to be in breach" eingestuft. So teilte Polen etwa nur die Namen der Antragsteller, nicht aber die Namen der Firmen, die sie repräsentierten, mit. Farmsubsidy fordert daher die Kommission auf "konsistente Formate für Budgetdaten" zu empfehlen, da "nur auf diese Weise wirklich vergleichbare Daten" bereit gestellt werden können.

Erika Mann
kritisiert Deutschlands Weigerung, die Daten zu den europäischen Agrarsubentionen zu veröffentlichen: "Es geht nicht darum die Subventionen an jeden einzelnen Landwirt zu kritisieren, sondern darum, ob und wie die Vergabe von Subventionen sinnvoller gestaltet werden kann. Dies kann nur geschehen, wenn offen liegt, wohin die größten Zuflüsse gehen." Hintergrund: Im Verlauf der WTO-Verhandlungen, der so genannten Doha-Entwicklungsrunde, wurde vereinbart, dass alle Exportsubventionen bis 2013 auslaufen sollen. Unterstützungen für "grüne" und umweltbezogene Investitionen sollen jedoch weiterhin möglich sein.

15. Mai 2009 16:44

http://erikamann.com/niedersachsen/Landwirtschaft/NGO_Kritik_Qualitaet_Daten_Agrarsubventionen
12. Februar 2012 17:22
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